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Friedrich Maier ist Herausgeber der astrologischen Zeitschrift merCur - Trends aus Astrologie, Psychologie und Gesundheit

Weiterführende Infos zum Thema in: "Astrologie in der Zahnheilkunde" (Video).

Autor: Friedrich Maier

aus merCur 05/00:

Zahn um Zahn

Wer kranke Zähne hat, ist bei Susanne Berthold gut aufgehoben: Die Münchner Zahnärztin behandelt nicht nur schlechte Gebisse, sie erkennt auch das psychische Problem dahinter. Denn jedem Zahn ist ein bestimmtes astrologisches Symbol und damit auch eine Bedeutung zugeordnet.


Seit sie einst bei "Fliege" (ARD) zu Gast war, kann sie die Nachfrage kaum bewältigen: Susanne Berthold behandelt marode Zähne anders als die meisten ihrer Kollegen; sie nutzt bei ihrer Arbeit die astrogische Symbolik und die damit verbundenen Analogien im Körper und in der Seele des Menschen.

Ein Kollege brachte sie darauf: 1991 publizierte der Bad Sodener Zahnarzt Dr. Dietrich Volkmer sein Buch "Mars im Spiegel" (Ed. Energetik, Bruchsal), in dem er erstmals die Kohärenz zwischen Zahn, Astrologie, Organbezügen und seelischen Inhalten systematisierte. Wobei er die Zuordnungen der Zähne zu den Organen über die Meridian-Energiebahnen von seinem Plochinger Kollegen Dr. Reinhard Voll übernommen hatte. Frau Berthold adaptierte die Methodik in ihrer Praxis - "mit erstaunlichem Erfolg".

Die Zuordnungen sind relativ einfach: Das Gebiss wird in vier Quadranten eingeteilt. Der 1. Quadrant liegt rechts oben (vom Klienten aus), der 2. links oben, der 3. links unten und der 4. Quadrant rechts unten. Jeder Quadrant hat acht Zähne, gezählt wird von der Mitte aus nach aussen, d.h. zum Beispiel 1 = Schneidezahn (Venus), 3 = Eckzahn (Mars), 6 = Saturn und 8 = Weisheitszahn (Pluto). Rechts bedeutet "männlich", links "weiblich". Der Unterkiefer verweist auf die aktive Seite des Menschen - da beweglich -, der Oberkiefer auf die emotionale "Struktur" - da unbeweglich und passiv aufnehmend.

Zahnschmerzen bei Nr. 6 oben signalisierren also immer ein Saturn-Problem und eine emotionale Hemmung (Oberkiefer), oft in bezug auf den Vater (rechts=männlich); bei Frauen verschiebt sich das später meist auf den Partner.

Frau Berthold erzählt von einer jungen Frau, die in die Sprechstunde kommt. Ihr Weisheitszahn rechts oben hatte sich zwischen Nr. 6 und 7 durchgequetscht. "Ich beschloss, den 7er zu ziehen; beim 6er, der eine tiefe Karies aufwies, machte ich eine Einlage, die einige Zeit drinbleiben sollte, ehe ich eine Füllung einpasste. Als die Patientin wiederkam, hatte die Karies aber den Nerv angegriffen - und ich musste die Wurzel behandeln". Dann passiert Eigenartiges. Nach zwei Tagen erscheint das Mädchen erneut in der Praxis. Sie hat zwei Nächte nicht geschlafen, "wegen heftigster Schmerzen am 6er" (Berthold). Doch der Zahn ist klinisch völlig unauffällig, kein Eiter in den Wurzelkanälcen, nichts. Und auch kein Schmerz, wenn man am Zahn klopft!

"Der betroffene Zahn ließ mich ein seelisches Problem mit dem Vater vermuten", erzählt Frau Berthold (6er Zahn = Saturn = Erstarrung, rechts oben = männlich/väterlich und emotional). Fakt war: Die Eltern der jungen Frau hatten sich getrennt. Die Tochter blieb beim Vater, der mit einer neuen Partnerin zusammenzog. Der Vater aber schnitt sie, wo er konnte, und stellte sie, in den Worten des Mädchens, "kalt". Sie fühlte sich fortgeekelt und zog wieder zur Mutter. Das Problem aber trug sie weiter mit sich herum - bis es über den Zahn "zur Sprache kam"...

"Ich riet der Patientin" so erzählt Frau Berthold, "sie solle ihrem Vater einen Brief schreiben, indem sie ehrlich offenlegt, wie verletzt sie sich fühlt". Wenn sie wolle, könne sie diesen Brief auch abschicken. Noch am selben Abend schrieb die junge Frau den Brief an ihren Vater - und plötzlich waren die Schmerzen fort, wie sie zwei Tage später in der Praxis lächelnd erzählte. Sie hat den Brief nie abgeschickt - doch sie hat ihn geschrieben! So kam "etwas" in Bewegung.

"Seither hat die Patientin nicht die kleinsten Probleme mehr mit diesem Zahn", staunt die Zahnärztin heute noch.

Und schiebt gleich noch einen Fall nach: Ein Mann kommt in die Praxis mit starken Schmerzen bei Nr. 2, auch rechts oben. Nr. 2 ist der Merkur-Zahn. Doch der Zahn ist völlig unversehrt, reagiert aber auf Klopfen hochsensibel. Frau Berthold fragt: "Haben Sie derzeit größere Kommunikatiionsprobleme in Ihrer Ehe?" Der Patient ist verblüfft: "Ja, woher wissen Sie das?" Es stellte sich heraus: Der Mann war nicht imstande, seine Gefühle auszudrücken - was dazu führte, dass seine Frau sich immer mehr zurückzog (Nr. 2 = Merkur = Beweglichkeit, Kommunikation, rechts oben = männlich-emotional).

Im übrigen hat Frau Berthold festgestellt: "Sind die Kommunikationsprobleme in einer Beziehung so gravierend, dass die Trennung bevorsteht, fällt oft der Merkur-Zahn aus, weil es zu einem Knochenabbau rund um den Zahn kommt - interessanterweise aber nur im Oberkiefer". Was sehr deutlich auf die Ursache solcher Krisen hinweist: Einer der Partner kann nicht über seine Gefühle reden.

"In erster Linie kommen Leute mit chronischen Zahnproblemen zu mir, die schuldmedizinischen Methoden gegenüber resistent sind", ergäntz Frau Berthold. "Hier kann ich ganzheitlich ansetzen." Tatsächlich arbeitet die Zahnärztin unterstützend u.a. mit Akupunktur, Homöopathie, Kinesiologie, und Hypnose ("ich heile eine Zahnarztphobie in einer halben Stunde").

Schließlich gibt sie mir noch Nachdenkenswertes mit auf den Weg: "Wissen Sie, warum die Weisheitszähne in unserer Gesellschaft gezogen werden? Weil kein Platz für sie ist". Weisheitszähne stehen für Pluto, also für Wandlung, Werden und Vergehen, für den eigene Weg, für Intensität und Tiefe. Dafür ist kein Platz. Bezeichnend.


Kontakt: Susanne Berthold,
Gmunder Str. 7, D-81379 München,
Tel: 089/714 62 83
Fax: 089/719 49 66
Email: Berthold7146283@t-online.de



Was bedeuten meine Zähne?*

1 (Schneidezahn) - Venus - Niere/Genitalbereich - Harmonie bis Unentschlossenheit
2 - Merkur - Blase/Genitalbereich - Beweglichkeit bis Hektik; Kommunikation
3 (Eckzahn) Mars - Gallenblase, Auge, Hüfte - Dynamik bis Aggression
4 - Jupiter - Leber, Auge - Großzügigkeit bis Großspurigkeit
5 - Uranus - Nervensystem - Kreativität bis Unruhe
6 - Saturn - Rückgrat/Schilddrüse - Stabiliät bis Starre
7 - Neptun - Nebenschilddrüsen - Erkenntnis bis Illusion
8 - Pluto - Herz, Dünndarm, Innenohr - Wandlung bis Besessenheit
Die Mundöffnung wird mit der Sonne in Verbindung gebracht, der Rachen mit dem Mond.
Quelle: Dr. Dietrich Volkmer /S. Berthold

* Organbezüge nach Dr. Voll; beachte: Jupiter (4) u. Uranus (5) haben beide im Oberkiefer bezug zu Dickdarm/ Lunge, im Unterkiefer zu Magen/Pankreas, Saturn (6) u. Neptun (7) wiederum im Oberkiefer zu Magen/Pankreas und im Unterkiefer zu Dickdarm/Lunge.


 
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