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Astrologische Fachbegriffe : S...


Sekundärdirektionen
Eine auf Placidus de Titis zurückgehende Direktionstechnik, bei der Planetenübergänge über die Radixfigur mit dem Schlüssel 1 Tag = 1 Jahr untersucht werden. Eine Sekundärdirektion für das 32. Lebensjahr wird fällig, wenn am 32. Tag nach der Geburt ein Planet einen sensitiven Punkt (z.B. Aspektpunkt) der Radix erreicht.

Im sogenannten progressiven Horoskop trägt man die sekundären Planetenstände ein. Die Achsen werden entweder so geführt, daß der Abstand der Sonne vom MC in Rektaszension konstant bleibt (d.h. das Horoskop wird auf die Wahre Ortszeit der Geburt gestellt), oder so, daß man die RAMC pro Tag um 0° 59' 8" voranschreiten läßt (d.h. das Horoskop wird auf die Mittlere Ortszeit der Geburt gestellt).


Signifikator [lat.]
Bei Primärdirektionen derjenige Punkt, dessen Hausposition durch den Promissor aufgrund der Erddrehung erreicht wird.

Der sogenannte ptolemäische Vorbehalt schränkt die als Signifikator zu verwendenden Horoskopfaktoren auf Sonne, Mond, Aszendent, MC und Glückspunkt ein. Heutige Astrologen sind meist noch restriktiver und verwenden nur Aszendent und MC als Signifikator.


Solarhoroskop
Auf die Wiederkehr der Sonne auf ihren Radixort und den jeweiligen Aufenthaltsort des Nativen errichtetes Horoskop, das Aufschluß über die Qualität des folgenden Lebensjahres gibt. Die Praxis zeigt, daß die Wirkung eines Solarhoroskops oft schon einige Monate vor dem Geburtstag einsetzt, während das vorangegangene Solarhoroskop dann bereits an Bedeutung verloren hat.

Solstitium [lat. - "Sonnenwende"]
Der Zeitpunkt, an dem die Sonne während ihres jährlichen Laufs ihren höchsten bzw. tiefsten Stand erreicht (21./22. Juni bzw. 21./22. Dezember). [s.a. Wendekreis]

Sonnenbogendirektionen
Bei diesem Direktionsverfahren werden die Planeten mit der Geschwindigkeit der sekundären Sonne auf der Ekliptik vorgeschoben. Eine Sonnenbogendirektion wird fällig, wenn ein vorgeschobener Faktor einen sensitiven Punkt des Radixhoroskops erreicht (Radixplanet, Aspektpunkt, Halbsumme, etc.).

Um also die für das 17. Lebensjahr fälligen Sonnenbogendirektionen zu ermitteln, bestimmt man zunächst den Bogen, den die Sonne 17 Tage nach der Geburt zurückgelegt hat. Diesen Bogen addiert man auf die Längenwerte aller Radixplaneten. Das ergibt die vorgeschobenen Planetenstände. Nun prüft man, ob einer der vorgeschobenen Planeten einen exakten Winkel zu einem Radixplaneten bildet - dann ist eine Sonnenbogendirektion fällig.


Sphäre [gr.-lat. - "Himmel(skugel)"]
In der Astronomie: das kugelförmig erscheinende Himmelsgewölbe

Spiegelpunkte
Siehe Antiszien

Symbolische Direktionen
Direktionen, die nicht auf einer realen astronomischen Bewegung, sondern auf einem numerologischen oder sonstwie symbolischen Prinzip beruhen. Bekannte Beispiele sind die Profektionen (30° = 1 Jahr) und die Graddirektionen (1 Grad = 1 Jahr). Vor allem durch C.E.O. Carter wurden auch der Viererschlüssel (4° = 1 Jahr), der Zwölferschlüssel (2°30' = 1 Jahr) und der Viertelschlüssel (0° 15' = 1 Jahr) propagiert. Den genannten Direktionsverfahren ist gemeinsam, daß die fälligen Direktionsbögen auf der Ekliptik gemessen und dann mit dem Direktionsschlüssel in ein Ereignisalter des Nativen umgerechnet werden.

Synkretismus [griech.]
Vereinigung von Gedanken verschiedener Herkunft zu einem Ganzen, das innere Einheit und Widerspruchslosigkeit vermissen läßt; besonders gern auf die spätantike Religionsmischung angewandt. Synkretisten hießen im 16. Jh. die Philosophen, die zwischen Platon und Aristoteles vermitteln wollten.

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