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Astrologische Fachbegriffe : P...


peregrin
Bezeichnung für den Zustand des Mondes oder eines anderen Planeten, wenn er von Aspekten frei ist.

Perigäum [griech.]
Punkt der größten Nähe des Mondes oder eines Satelliten zur Erde. [Gegensatz: Apogäum]

Perihel [griech.-nlat.]
Punkt einer Planeten- oder Kometenbahn, der der Sonne am nächsten liegt. [Gegensatz: Aphel]

Präzession [lat.]
Eine Form der Kreiselbewegung, bei der die Figurenachse des Kreisels eine durch äußere Kräfte aufgezwungene Drehbewegung ausführt.
In der Astronomie die Bezeichnung für die Verlagerung der Erdachse im Verhältnis zu den Fixsternen, wodurch eine ständige Verschiebung des (astronomischen) Frühlingspunktes eintritt. Die Bewegung vollzieht sich in 25.868 Jahren einmal um den Pol der Ekliptik herum; dieser Zyklus wird auch platonisches Jahr genannt. Die Präzession wird durch die Gravitationskräfte des Mondes und der Sonne (Lunisolar-P.) und in geringerem Maße durch die Wirkung der Planeten (Planeten-P.) erzwungen.
Siehe Abbildung:.

Primärdirektionen
Eine klassische Prognosetechnik, die auf der Drehung der Erde um ihre eigene Achse basiert. Aufgrund dieser Bewegung verändert sich die Stellung der Planeten in den Häusern. Dabei geschieht es, daß ein Planet oder ein sensitiver Punkt (Aspektpunkt, Halbsumme, Fixstern, Knoten) auf- oder untergeht oder kulminiert (Achsendirektion) oder die Häuserstellung erreicht, die ein Planet zum Zeitpunkt der Geburt innehatte (interplanetare Direktion). Die Zeit, bis dies geschieht, als Sternzeit in Grad umgewandelt, ergibt zunächst den Direktionsbogen. Dieser wird mithilfe des Direktionsschlüssels in ein Ereignisalter umgerechnet. Man erwartet, daß zu dieser Zeit Ereignisse von der Qualität dieser Direktion ausgelöst werden.

Der sensitive Punkt, der aufgrund der Erddrehung durch das Häusersystem geführt wird, heißt Promissor. Der Planet, dessen Hausposition er erreicht, wenn die Direktion ausgelöst wird, heißt Signifikator. Im Falle einer Achsendirektion ist Aszendent, Deszendent, MC oder IC der Signifikator

Eine Direktion heißt direkt, wenn sie sich nach der Geburt begibt, sonst convers.

Das Verfahren der Primärdirektionen war bis ins Mittelalter das allgemein verwendete Direktionsverfahren. Der Name "Primärdirektion" wurde erst im 17. Jahrhundert von Placidus de Titis eingeführt, der sie von den von ihm propagierten Sekundärdirektionen unterschied.

Während die interplanetaren Direktionen in unserer Zeit etwas in Vergessenheit geraten sind, werden die Achsendirektionen, also die Direktionen zu Aszendent und MC, von vielen Astrologen verwendet.


Progression
Im angelsächsischen Sprachraum wird die "Progression" synonym für die Sekundärdirektion verwendet.

Profektion
Ein aus der Antike überliefertes symbolisches Direktionsverfahren, bei dem die Planeten mit der Geschwindigkeit 1 Tierkreiszeichen für 1 Jahr in der Ekliptik verschoben werden, so daß ein kompletter Umlauf 12 Jahren entspricht. Dieses Verfahren wird noch in der englischen Klassik (Lilly, Gadbury et al.) verwendet, ist aber seit dem 19. Jahrhundert aus der Mode gekommen. Ein leicht subtileres Verfahren ist die Alterspunkt-Progression von B. und L. Huber, die mit dem Schlüssel 1 Haus gleich sechs Jahre operiert.

Promissor [lat.]
Derjenige Punkt, der sich bei einer Primärdirektion aufgrund der Erddrehung durch den Häuserkreis bewegt (und dabei, wenn die Direktion exakt wird, die Hausposition einnimmt, die ein anderer Horoskopfaktor, der Signifikator, zum Zeitpunkt der Geburt innehatte.)

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