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Die Konstellationen Ingeborg Bachmanns

von Rüdiger Plantiko - plantiko@astrologix.net



Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann wurde laut Standesamt am 25.6.1926 um 19 Uhr 23 Weltzeit in Klagenfurt geboren. [1]

Der Mond, im XII. Felde stehend, war gerade aufgegangen und wurde bald nach der Geburt voll. Um die Spannung der Vollmondstellung zu vertiefen, war der im VI. Haus stehenden Sonne der Pluto am Deszendenten hinzugegeben, der den Beziehungen der Geborenen zu anderen Menschen sein Siegel aufprägte.

Hoch oben am Himmel, im X. Haus, begann der Geburtsherrscher Saturn in der dichter werdenden Abenddämmerung sichtbar zu werden und legte mit seinem kalten Licht all jene Planeten in Bann, die in einem Menschen von Liebe, Mitmenschlichkeit und Sensibilität zeugen: Venus, Neptun und Jupiter wurden mit Saturn an ein fixes Kreuz geheftet, während der Mond, ohnehin im saturnisch-frostigen Exil, mit einem Halbquadrat zum Saturn belegt wurde und durch Quadrate und Oppositionen zu den willenshaften Planeten Mars, Sonne, Pluto und Uranus zum Schweigen gebracht werden sollte.

Der Merkur wurde in das VII. Haus gesetzt, damit die Geborene bei alledem noch ein Mittel habe, sich mit der Umwelt zu verständigen; wie wir wissen, interpretierte sie diesen Merkur als Begabung zum Wort, wobei die im Sextil stehende Venus die Fähigkeit zur Wahrnehmung und Beschreibung des Schönen, der im Trigon stehende Saturn einen scharfen, präzisen Verstand veranlagte.

Dies sind in Kürze die Konstellationen von Ingeborg Bachmann. Verständlich, daß die starken Spannungen dieses Horoskops ihr Leben und Werk zeichneten; aber gerade dank dieser Spannungen hat sie uns als Autorin etwas zu sagen.


Das Leiden am Leben

Ingeborg Bachmann zeigt uns das Leben schonungslos als eine "ungeheuerliche Kränkung". Das Leben ist nicht nur, wie manche sagen, ein Sterben, ein Tod auf Raten --- für Ingeborg Bachmann ist es ein "Ermordetwerden". Die menschliche Gesellschaft ist ihr " der allergrößte Mordschauplatz". Sie meint nicht die Ausnahmesituation des Krieges. Die Ermordung, von der sie spricht, ist ein ganz alltäglicher Vorgang, verübt von netten, höflichen Menschen, und sie werden nie einen Strafprozeß zu befürchten haben: Sie morden durch Nichtverstehenwollen, durch Unfähigkeit, auf die Wirklichkeit eines anderen Menschen einzugehen, durch den Zwang, gewisse Rollen zu spielen, durch das verdorbene Instrument der Sprache, vor allem aber durch den Krieg der Geschlechter. Der Interviewerin Gerda Bönefeld, die nicht gleich in dieses Lied einstimmen mochte, entgegnete sie: " Ja, haben Sie denn daran irgendeinen Zweifel? Daß in dieser angeblich zivilen Welt, zwischen Menschen, die sich scheinbar gut benehmen, im Verborgenen ein permanenter Kriegszustand herrscht? Daß die Menschen einander umbringen, ganz langsam? Es gibt Momente, in denen das jedem deutlich wird, dann gibt es lange Strecken, wo man wieder einigermaßen beruhigt dahinlebt, mit seinen kleineren Verwundungen, und mit denen läßt es sich ja ganz gut leben..." [2]

Diese Sicht der Welt hängt mit ihrem Pluto am Deszendenten zusammen, der über den Deszendenten mit der Sonne verbunden ist und den Mond in XII angreift: Die Sonne mit Pluto macht sich am Deszendenten als starker Wunsch nach Anerkennung ihrer Person durch die anderen, durch die Öffentlichkeit, durch das Du, geltend. Andererseits werden enorme Frustrationen dieses Bedürfnisses durch eine feindlich gesonnene Außenwelt erlebt, die besonders das durch den Mond repräsentierte Gefühlsleben in seiner Existenz bedrohen, es auszulöschen trachten. Aber das MC steht im Trigon zu Pluto: So ist es genau dieses "mörderische" Thema, das ihren Erfolg begründet.

In einem Radio-Essay über Simone Weil [3] äußerte sie sich sehr beeindruckt über das Leben und Werk dieser französischen Philosophin und Mystikerin. [4] Sie sah in Simone Weil " das unzerstörbare Gesicht des Menschen in einer Welt, die sich zu seiner Zerstörung verschworen hat." [5] Hinsichtlich der Gotteserlebnisse Simone Weils sagte sie aber: " Von diesem mystischen Sich-in-Beziehung-Setzen können wir für uns nichts nehmen." [6]

Wenn wir uns das Horoskop von Simone Weil ansehen, fällt sofort der durch Mars verletzte Pluto am Deszendenten auf --- wie bei Ingeborg Bachmann. Merkwürdigerweise ist auch bei Simone Weil die Horizontachse mit der Mondknotenachse 'verschränkt', der aufsteigende Punkt der einen Achse fällt mit dem absteigenden der anderen zusammen. Der Mars in XII hat etwas mit Simone Weils lebenslangem Einstehen für die untersten Massen, für die Entrechteten zu tun. Die dramatische Plutostellung am Deszendenten ist als totaler Angriff auf die Persönlichkeit zu deuten und steht bei beiden Frauen für die " ungeheure Kränkung", die ihnen das Leben ist. Das ist ihre Geistesverwandtschaft. Andererseits steht bei Simone Weil der Mond nicht im Exil, sondern in seinem Zeichen Krebs in VII, obendrein in einer Konjunktion mit Neptun, und kennzeichnet die Fähigkeit zu jenen mystischen Erfahrungen, [7] aus denen Simone Weil ihre Zuversicht schöpfte, von denen Ingeborg Bachmann aber für sich " nichts nehmen" kann.

In ihrem 1971 erschienen Roman Malina [8] hat Ingeborg Bachmann ihre durch Pluto schicksalhaft vertiefte Vollmondkonstellation dichterisch umgesetzt. Dabei spaltete sie ihr Wesen in zwei Personen auf, in einen männlich-formgebenden Teil (Malina), in dem wir die Sonne ihres Horoskops erkennen, und einen namenlos bleibenden weiblichen Teil, die Ich-Erzählerin, die das Gefühlsleben repräsentiert. Zwei weitere Personen, die im Lauf des Romans auftreten, sind Ivan, ihr Geliebter, der die Züge ihres Mars trägt, und der 'Vater', eine archetypische, in ihren Träumen aufbrechende Figur, die ihr nach dem Leben trachtet und sie in einer grausamen Folge von Träumen auf jede nur erdenkliche Weise quält, demütigt und tötet. In dem grenzenlosen Vernichtungswillen dieser 'Vater'-Figur erkennen wir das Pluto-Symbol. Sie hat die Konstellation also so interpretiert, daß sie ihren Mond als Opfer Plutos empfand. Nicht weniger stirbt sie aber auch an Ivan und Malina: Mars und Sonne als Symbol des (männlichen) Partners in einem weiblichen Horoskop greifen den Mond durch Quadrat und Opposition an. Aber während der Vater aktiv und unverhohlen mordet, morden Ivan und Malina auf eine typisch männliche Art: Ivan durch sein Desinteresse und seine Egozentrik, Malina, weil er nur eine Seite des Menschen, die im Äußeren lebende Seite repräsentiert: " Ein Tag wird kommen, und es wird nur die trockene, heitere, gute Stimme von Malina geben, aber kein schönes Wort mehr von mir, in großer Erregung gesagt." [9]

Im Roman verschwindet die Ich-Erzählerin schließlich in einem Riß in der Wand. Dieser Ausgang des Romans erinnert an Antigone, die von ihrem Vater Kreon dazu verurteilt wurde, lebendig begraben zu werden (Johanna Bossinade). Auch der Konflikt zwischen Antigone und Kreon ist verwandt mit dem Malina-Thema. Der letzte Satz des Romans faßt das Geschehen zusammen, ohne einen Zweifel zu erlauben: " Es war Mord." Die Kränkungen, die das Thema dieses Romans sind, lassen sich bis in Ingeborg Bachmanns früheste Kindheit zurückverfolgen. In Malina erfahren wir von einer ersten Kränkung dieser Art, die ihr als Sechsjährige auf dem Nachhauseweg von der Schule widerfuhr: " In einer Großaufnahme steht die kleine Glanbrücke da, nicht das abendliche Seeufer, nur diese mittäglich übersonnte Brücke mit den zwei kleinen Buben, die auch ihre Schultaschen auf dem Rücken hatten, und der ältere, mindestens zwei Jahre älter als ich, rief: Du, du da, komm her, ich geb dir etwas! Die Worte sind nicht vergessen, auch nicht das Bubengesicht, der wichtige erste Anruf, meine erste wilde Freude, das Stehenbleiben, Zögern, und auf dieser Brücke der erste Schritt auf einen anderen zu, und gleich darauf das Klatschen einer harten Hand ins Gesicht: Da du, jetzt hast du es! Es war der erste Schlag in mein Gesicht und das erste Bewußtsein von der tiefen Befriedigung eines anderen, zu schlagen. Mit den Händen an den Riemen der Schultasche und ohne zu weinen und mit gleichmäßigen Schritten ist jemand, der einmal ich war, den Schulweg nach Hause getrottet, dieses eine Mal ohne die Staketen des Zauns am Wegrand abzuzählen, zum ersten Mal unter die Menschen gefallen, und manchmal weiß man also doch, wann es angefangen hat, wie und wo, und welche Tränen zu weinen gewesen wären." [10]

Diese Boshaftigkeit eines Schuljungen hätte sich einem anderen Menschen vielleicht nicht so stark eingeprägt --- aber für Ingeborg Bachmann , die dazu disponiert ist, gerade die Feindseligkeit der Außenwelt besonders intensiv zu erleben, wird dies ein dramatisches Initialereignis: Das unschuldig-liebevoll auf den anderen zugehende Kind wird geohrfeigt, es muß erfahren, daß es nicht ernstgenommen, sondern nur als Objekt eines rohen Spotts mißbraucht wird. Wir können annehmen, daß dieses Erlebnis mit dem primären Übergang des Pluto über den Deszendenten korrespondiert, wodurch der DSC radix auf etwa 7 1/2°; Krebs zu liegen kommt. Die astrologische Geburtszeit läge dann ca. eine Viertelstunde früher als die standesamtlich angegebene --- wie es ja häufig vorkommt. Der DSC stünde dann nahe bei der Halbsumme Sonne/Pluto.

Ein weiteres prägendes Erlebnis ihrer Kindheit war der Einmarsch der Deutschen in ihren Heimatort Klagenfurt im Frühjahr 38: " Es hat einen bestimmten Moment gegeben, der hat meine Kindheit zertrümmert. Der Einmarsch von Hitlers Truppen in Klagenfurt. Es war etwas so Entsetzliches, daß mit diesem Tag meine Erinnerung[Mond!, RP]anfängt: durch einen zu frühen Schmerz, wie ich ihn in dieser Stärke vielleicht später überhaupt nie mehr hatte. Natürlich habe ich das alles nicht verstanden in dem Sinn, wie es ein Erwachsener verstehen würde. Aber diese ungeheure Brutalität, die spürbar war, dieses Brüllen, Singen und Marschieren --- das Aufkommen meiner ersten Todesangst. Ein ganzes Heer kam da in unser stilles, friedliches Kärnten..." [11]

Astrologisch ist es der primäre Übergang des Pluto über die Vollmondkonstellation, der die Zwölfjährige betrifft und durch den Transit Saturns über Mars und Quadrat Sonne Mond (Anfang 38) und Quadrat Pluto (Mai 38) ausgelöst wird. Zur erwähnten Stärke des Erlebnisses können wir noch anmerken, daß Ingeborg Bachmann beim nächsten Übergang des Saturn über diesen Tierkreisbereich, die ersten Grade des Widder, die Quadrate zu Mond und Sonne (Oktober 73), gestorben ist; zugleich hatte auf der gegenüberliegenden Seite der Pluto die in das Zeichen Waage fallenden Quadrate zu Sonne und Mond (November 72, Februar und September 73) erreicht.

Der Mond steht wie der Aszendent im Steinbock. Nach Kloeckler " hemmt" diese Mondstellung die " Glücks- und Freudefähigkeit, ohne aber das Aktionspotential zu behindern", während sich durch die Aszendentstellung nach außen eine verschlossene Wirkung ergibt. Mit einem hervorgehobenen Steinbockmond nimmt man sich vieles zu Herzen, worüber andere leichtfertig hinweggehen, man nimmt ernster, was man erlebt. Auch besteht eine vorsichtige, abwägende Grundhaltung gegenüber den Mitmenschen. Dieser Mond im Exil in Steinbock und dazu noch in XII mag auch mit der Schwierigkeit Ingeborg Bachmanns zu tun haben, ihren eigenen Bedürfnissen im Gespräch mit anderen Ausdruck zu verleihen: Im Umgang mit anderen war sie " nervös, sensibel, schüchtern und scheinbar hilflos" [12], wie der Initiator der 'Gruppe 47', H.-E. Richter bemerkte. Er schildert die erste Lesung Ingeborg Bachmanns vor der Gruppe:

" ... nicht Paul Celan [mit dem Gedicht 'Todesfuge', R.P.] hinterläßt den stärksten Eindruck, es ist Ingeborg Bachmann. Sie liest sehr leise, fast flüsternd. Einige sagten nachher: 'Sie weinte ihre Gedichte.' Alle müssen näherrücken, um überhaupt ein Wort zu verstehen. Ingeborg Bachmann wird immer leiser, dann verstummt sie ganz." [12]

Diese leise, zurückhaltende Art macht es wahrscheinlich, daß sie oft von anderen überhört oder ignoriert wurde, was das Gefühl des Gekränktwerdens beständig erneuerte. Entsprechend war ihre Selbsteinschätzung: sie fühlte sich fremd, einsam, unverstanden, nicht lebensfähig unter Menschen, wie sie z.B. in dem berühmten Gedicht Exil bekannte. Dies ist zu einem guten Teil jedoch ein von ihr selbstgewähltes Schicksal: " Denken ist solitär, Alleinsein ist eine gute Sache," sagt sie [13] und bezeugt damit ihren eigenen Hang zum zurückgezogenen Leben.

Es scheint zu den Charakteristika von Menschen mit Saturn in X zu gehören, daß einem oft durch zähe Arbeit errungenen gesellschaftlichen Erfolg ein Rückzug folgt, gleich ob dieser schicksalhaft von außen kommt oder Ergebnis eines inneren Prozesses ist. Ingeborg Bachmann hat sich im Frühjahr 1964 entschieden, keine Gedichte mehr zu schreiben, um die Grausamkeit der Welt nicht zu beschönigen: " Mein Teil, es soll verloren gehen", schreibt sie in ihrem letzten, bewegenden Gedicht. Sie wollte nicht mehr die Funktion haben, die dem Lyriker zugeschrieben wird: die Menschen durch schöne Worte zu beruhigen und mit den mörderischen Verhältnissen auszusöhnen. Ingeborg Bachmanns Rückzug --- von der Lyrik, von den Menschen --- ist selbstgewählt.

Die Steinbockbetonung förderte auch ihren Ehrgeiz und ihre Zielstrebigkeit. Die Stellung in diesem Zeichen machte den Mond fähig, den Konflikt aufzunehmen, statt ihm zu erliegen. Auch berücksichtigt die 'andere Seite', der Sonne-Pluto-Deszendent-Komplex, den Mond durch die Stellung im Krebs. Ihre Sensibilität und das Gefühl, nicht verstanden zu werden, das den Vollmondgeborenen mehr als anderen zueigen ist, werden durch diese Krebs-Sonne noch verstärkt. Die Sonne steht im VI. Haus --- passend zu einer Frau, die über ihre Arbeit, das Schreiben, einmal sagte: " Ich existiere nur, wenn ich schreibe, ich bin nichts, wenn ich nicht schreibe, ich bin mir selbst vollkommen fremd, aus mir herausgefallen, wenn ich nicht schreibe." [14] Diese (ungesunde) Definition ihrer selbst durch die Arbeit paßt ebenso gut auf eine in VI gestellte Sonne wie ihre spätere Einschätzung: " Die Welt ist zu einer Krankheit geworden." [15]

In Malina schildert Ingeborg Bachmann auch den Besuch bei einer Astrologin: " Frau Senta Novak, die in Schauspielerkreisen sehr gefragt ist, aber auch von Industriellen und Politikern konsultiert wird, hat einmal in Kreise und Quadrate meine Aspekte und alle möglichen Tendenzen eingezeichnet, sie zeigte mir mein Horoskop, das ihr ungemein merkwürdig erschien, ich müsse es direkt selber sehen, wie scharf es gezeichnet sei, eine unheimliche Spannung sei schon auf den ersten Blick daraus zu lesen, es sei eigentlich nicht das Bild von einem Menschen, sondern von zweien, die in einem äußersten Gegensatz zueinander stünden, es müsse eine dauernde Zerreißprobe für mich sein, bei diesen Aspekten, falls ich die Daten genau angegeben hätte. Ich fragte höflich: Der Zerrissene, die Zerrissene, nicht wahr? Getrennt, meinte Frau Novak, wäre das lebbar, aber so, aber so wie es sei, kaum, auch das Männliche und das Weibliche, der Verstand und das Gefühl, die Produktivität und die Selbstzerstörung träten auf eine merkwürdige Weise hervor. Ich müsse mich geirrt haben mit den Daten, denn ich sei ihr sofort sympathisch gewesen, ich sei eine so natürliche Frau, sie mag natürliche Menschen. " [16] Mit feiner Ironie werden wir an den Unterschied von Wesen und Erscheinung erinnert! Wenn diese Begegnung mit Senta Novak, die natürlich gut in den Plan des Buches paßt, sich real abgespielt haben sollte, so wird die Astrologin wohl vor allem von der " unheimlichen Spannung" der Vollmondkonstellation beeindruckt gewesen sein, denn die beschriebenen Gegensatzpaare passen auf die Polarität von Sonne und Mond, die durch Pluto die unheimliche Note bekommt.

Ingeborg Bachmanns Fähigkeit, Kränkungen so intensiv zu erleben, machte sie sensibel gegenüber der systematischen Kränkung der Frau durch den Mann im Patriarchat. Dennoch bezeichnete sie sich nicht als Feministin: " Vielleicht ist das sehr merkwürdig für Sie, wenn ausgerechnet eine Frau, die immer ihr Geld verdient hat, immer gearbeitet hat, immer allein gelebt hat, wenn sie sagt, daß sie von der ganzen Emanzipation nichts hält. Die pseudomoderne Frau mit ihrer quälenden Tüchtigkeit und Energie ist für mich immer höchst seltsam und unverständlich gewesen." [17]

Sie grenzt sich also von einer oberflächlichen Art der Emanzipation ab, die in Wahrheit das Primat des Mannes im Zwischenmenschlichen, ja im ganzen Bewußtsein unangetastet läßt. Inzwischen haben sich die Schwerpunkte der Emanzipationsbewegung verändert: Während in den sechziger und frühen siebziger Jahren häufig auf einer nur politischen Ebene gekämpft wurde, z.B. gegen Leichtlohngruppen und den Paragraphen 218, setzte sich allmählich die Erkenntnis durch, daß 'das Private politisch und das Politische privat' ist, daß ohne eine Veränderung der Beziehungen zwischen den Menschen ein politischer Kampf hoffnungslos ist: Eine jahrtausendealte Erfahrung des Mannes in patriarchalisch geprägten 'politischen Diskussionen' macht es ihm leicht, ja willkommen, der Frauenbewegung auf dieser Ebene zu begegnen und seine Vorherrschaft zu sichern.

Ingeborg Bachmann sah diese Hoffnungslosigkeit und legte den Finger in die Wunde: In ihrem dichterischen Werk beschrieb sie immer wieder das Zerstörerische der gegenwärtigen Verhältnisse zwischen den Menschen. Dagegen setzte sie ihre eigene Utopie und schwankte stets in der Einschätzung, ob es sich dabei nur um ein unerfüllbares Ideal handelte, oder ob wirklich einmal der Tag kommen wird, den sie in Malina so wundervoll poetisch beschrieb:

" Ein Tag wird kommen, an dem die Menschen schwarzgoldene Augen haben, sie werden die Schönheit sehen, sie werden vom Schmutz befreit sein und von jeder Last, sie werden unter die Wasser gehen, sie werden ihre Schwielen und ihre Nöte vergessen. Ein Tag wird kommen, sie werden frei sein, es werden alle Menschen frei sein, auch von der Freiheit, die sie gemeint haben. Es wird eine größere Freiheit sein, sie wird über die Maßen sein, sie wird für ein ganzes Leben sein..." [18] Der optimismtische Ton dieser Prophezeiung verdüstert sich im Lauf des Buchs, bis zu einer Verfluchung dieser Prophezeiung (S. 320): " Kein Tag wird kommen,..."


Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar

Die Stellung des Saturn im Skorpion hat i.a. keine individuelle Bedeutung --- haben doch alle zwischen September 1924 und Dezember 1926 Geborenen den Saturn in diesem Tierkreiszeichen. Aber nur bei wenigen ist der Saturn in einem so starken Maße durch die Geburtszeit hervorgehoben wie bei Ingeborg Bachmann : Saturn ist eleviert in X, aspektiert die meisten Planeten und ist darüberhinaus noch Geburtsherrscher. Aufgrund dieser vielen Faktoren bekommt auch die Zeichenstellung Saturns in Ingeborg Bachmanns Horoskop eine individuelle Bedeutung. Thomas Ring schreibt über diese Stellung: " Ungleich belichtete Erlebnisgehalte mit Spuren zurückgelegter Kämpfe, meist scharf profiliert und manches fragmentarisch, festgehaltene Befürchtungen verzahnt mit affektiver Stellungnahme gegen Zerstörendes, auch Tatsachen im Licht metaphysischer Symbole, bei anderen gefärbt durch Autoritätsglaube, im allgemeinen ehrfurchtslos experimentierend, Spürsinn für hintergründige Zusammenhänge."

Diese Charakteristik paßt bemerkenswert gut auf Ingeborg Bachmann . Sie schlägt auch ein paar neue Töne an, die mit der bisher beschriebenen Vollmondkonstellation nicht mehr erklärbar sind, die eine andere Komponente in Ingeborg Bachmanns Wesen andeuten. Es wäre auch viel zu eindimensional, Ingeborg Bachmann bloß als die zu Tode gekränkte Seele zeichnen zu wollen.

Einem ganz anderen Komplex ihres Innenlebens gehört ihr ganz unpathetisches Wahrheitsstreben an, bei dem sowohl Saturn im Skorpion als auch der bei Spitze VIII bedeutsam stehende Neptun mitwirken. [19]

Sie ist bereit, mit dem Licht der Wahrhaftigkeit in die dunklen Untergründe der Welt zu leuchten, auch wenn das, was sich ihr zeigt, schmerzhaft ist [Saturn/Skorpion]. Andererseits ist die Wahrheit ihr etwas Transzendentes, dieser Welt Enthobenes [Neptun]. In besonders schöner Weise bezeugt dies ihr Gedicht Was wahr ist:

  Was wahr ist, streut nicht Sand in deine Augen.
Was wahr ist, bitten Schlaf und Tod dir ab
als eingefleischt, von jedem Schmerz beraten,
was wahr ist, rückt den Stein von deinem Grab.
(...)
Du haftest in der Welt, beschwert von Ketten,
doch treibt, was wahr ist, Sprünge in die Wand
Du wachst und siehst im Dunkel nach dem Rechten,
dem unbekannten Ausgang zugewandt.

Ein wichtiger Aspekt der Wahrheit schien Ingeborg Bachmann ihre Dauer, ihre Unzerstörbarkeit [Saturn] zu sein, wodurch sie eben in Gegensatz zu allem gerät, was nur dieser Welt angehört. Dieser Wahrheitsbegriff findet sich bereits in ihren Kindheitserinnerungen: " Wer möchte drum zu mir reden vom Blätterfall und vom weißen Tod, angesichts dieses Baumes, wer mich hindern, ihn mit Augen zu halten und zu glauben, daß er mir immer leuchten wird wie in dieser Stunde und daß das Gesetz der Welt nicht auf ihm liegt?" [20]

Den mystischen, beinahe prophetischen Ton dieser Worte, die das Gesetz dieser Welt, das Gesetz vom Werden und Vergehen überwinden wollen, müssen wir dem Neptun zuordnen, der an der Schwelle zum 'Haus des Todes' gerade die Auflösung des " Gesetzes dieser Welt" repräsentiert.

An dieser Stelle müssen wir auch auf Ingeborg Bachmanns eigenen Tod eingehen. Schon in ihrer Züricher Zeit, in der sie mit dem Schriftsteller Max Frisch zusammenlebte, hatte sie sich von einem Ärzteehepaar das Beruhigungsmittel Seresta verschreiben lassen. Von diesem Mittel wurde sie bald massiv abhängig. Alfred Grisel, der sie Anfang August 73 in Rom besuchte, berichtet: " Ich war zutiefst erschrocken über das Ausmaß ihrer Tablettensucht. Es müssen an die 100 Stück pro Tag gewesen sein, der Mülleimer ging über von leeren Schachteln. Sie hat schlecht ausgesehen, war wachsbleich. Und am ganzen Körper voller Flecken. Ich rätselte, was es sein konnte. Dann, als ich sah, wie ihr die Gauloise, die sie rauchte, aus der Hand glitt und auf dem Arm ausbrannte, wußte ich's: Brandwunden, verursacht von herabfallenden Zigaretten. Die vielen Tabletten hatten ihren Körper schmerzunempfindlich gemacht." [21]

Am 26. 9. 1973 war Ingeborg Bachmann aller Wahrscheinlichkeit nach [22] mit einer brennenden Zigarette eingeschlafen, worauf ihr Nylonnachthemd Feuer fing und sie mit schweren Verbrennungen ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Die Verbrennungen waren aber nicht tödlich. Sie starb drei Wochen später, ohne noch einmal zu Bewußtsein gekommen zu sein, an den Folgen des Tablettenentzugs, da man in dem Krankenhaus ihre Medikamentenabhängigkeit nicht kannte. [23] Diese neptunische Qualität ihres Todes wird in der Radix durch Neptun auf Spitze VIII verbildlicht. Der Tod trat ein, als die Primärdirektion Saturn Opposition Sonne direkt fällig wurde --- eine Direktion, die die Überlieferung als unheilvoll ansieht. Daß ihr Mond primär auf die mundane Position Saturns vorgerückt ist, kann man als einen zusätzlichen mächtigen Angriff auf ihren schon radikal verletzten Mond auffassen, dem sie nun erliegt. Verständlich, daß immer wieder Parallelen ihres Werks mit der Art ihres Todes beobachtet wurden. Am Transithimmel war, wie schon früher erwähnt, Pluto ins Quadrat zur Vollmondkonstellation getreten, während der Transitsaturn auf diese Achse getreten war.

Ingeborg Bachmann hat über Heidegger promoviert, eigentlich " gegen Heidegger", wie sie später in einem Interview sagte. In ihrer Dissertation schrieb sie: " Die Grunderlebnisse, um die es in der Existentialphilosophie geht, sind tatsächlich irgendwie im Menschen lebendig und drängen nach Aussage. Sie sind aber nicht rationalisierbar, und Versuche hierzu werden immer zum Scheitern verurteilt sein... Dem Bedürfnis nach Ausdruck dieses anderen Wirklicheitsbereiches, der sich der Fixierung durch eine systematisierende Existentialphilosophie entzieht, kommt jedoch die Kunst mit ihren vielfältigen Möglichkeiten in ungleich höherem Maße entgegen." [24] Dadurch ergibt sich der Auftrag der Schriftstellerin: Diese " nicht rationalisierbaren Grundprobleme" mit künstlerischen Mitteln anzudeuten (wenn sie schon nicht ausdrückbar sind). Wir erkennen auch den Einfluß Ludwig Wittgensteins, an dem Ingeborg Bachmann besonders " die verzweifelte Bemühung um das Unaussprechliche" gefiel, die " den 'Tractatus' mit einer Spannung auflädt, in der er sich selbst aufhebt." Auf den vielzitierten Satz aus dem 'Tractatus logico-philosophicus', " Es gibt allerdings Unaussprechliches. Dies zeigt sich, es ist das Mystische" gründet sie, um das Ästhetische als eine der " mystischen Erfahrungen des Herzens" zu umreißen, " die sich im Unsagbaren vollziehen." [25] Mit der Bemühung um die Wahrheit jenseits des sprachlich Faßbaren sind wir natürlich mitten im Reiche Neptuns, den wir oben bereits --- neben Saturn --- für die besondere Färbung ihres Wahrheitsstrebens verantwortlich gemacht haben.

Ihre Wahrhaftigkeit machte es Ingeborg Bachmann unmöglich, sich in der Form politisch zu engagieren, wie es im Geist ihrer Zeit gelegen hätte. Das erschien ihr zu unehrlich, zu phrasenhaft und eines Schriftstellers unwürdig. [26] Die vielgerühmte 68er Zeit subsumierte sie in einem Essay unter dem zynischen Titel " Die Jugend ist immer die dümmste". [27] Sie wollte sich " nicht durch die Aktualität korrumpieren lassen, sondern die Aktualität korrumpieren." [28] Das hat sie aber nicht daran gehindert, wenn es ihr wichtig erschien, auch in politischen Fragen ihre Stimme zu erheben; z.B. kämpfte sie als Mitglied des Komitees gegen die Atomrüstung, gegen die atomare Bewaffnung der Bundeswehr.

Die berühmte Rede bei der Verleihung des Hörspielpreises der Kriegsblinden für ihr Hörspiel Der gute Gott von Manhattan trug einen Titel, der ihr zugleich Programm war: " Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar." Es ist die Rede von der aus Schmerz geborenen Wahrheit, " von dem großen geheimen Schmerz, mit dem der Mensch vor allen anderen Geschöpfen ausgezeichnet ist." Und dennoch muß der Mensch nicht zum Opfer dieses Schmerzes werden. Ingeborg Bachmann ist überzeugt, " daß unsere Kraft weiter reicht als unser Unglück, daß man, um vieles beraubt, sich zu erheben weiß, daß man enttäuscht, und das heißt: ohne Täuschung zu leben vermag. Ich glaube, daß dem Menschen eine Art des Stolzes erlaubt ist --- der Stolz dessen, der in der Dunkelhaft der Welt nicht aufgibt und nicht aufhört, nach dem Rechten zu sehen." [29] Wieder definiert sie als Aufgabe der Kunst, daß uns " die Augen aufgehen", das heißt daß wir " begreifen, was wir doch nicht sehen können." [30]

Diese feierlich gesprochenen Worte erzählen nicht nur vom Skorpion-Saturn, sondern auch vom Neptun. Neptun verlangt, daß wir eine transzendente, unaussprechliche Realität hinter der sinnenfälligen anerkennen, z.B. im Falle Ingeborg Bachmanns den " geheimen Schmerz", der an sich unaussprechbar ist, höchstens durch Kunst begreiflich gemacht werden kann. Das aus den vier Planeten Neptun, Jupiter, Venus, Saturn gebildete fixe Kreuz lädt Ingeborg Bachmanns Grundproblem, das Scheitern am Nichtverstehen, mit neuer Spannung auf. Da ist der entgrenzende Neptun und der beschränkende, todgemahnende Saturn, da ist der Jupiter, das Bedürfnis nach eigener Entfaltung, nach dem rechten Platz in einer gerechten Welt, und die Venus, die Sehnsucht nach einer echten, von Liebe getragenen menschlichen Beziehung. Sie alle behindern sich gegenseitig. Die ganze Dramatik dieses fixen Kreuzes drückt das folgende Gedicht Ingeborg Bachmanns aus:

  Es könnte viel bedeuten: wir vergehen,
wir kommen ungefragt und müssen weichen.
Doch daß wir sprechen und uns nicht verstehen
und keinen Augenblick des andern Hand erreichen,

zerschlägt so viel: wir werden nicht bestehen.
Schon den Versuch bedrohen fremde Zeichen,
und das Verlangen, tief uns anzusehen,
durchtrennt ein Kreuz, uns einsam auszustreichen.

Daß Ingeborg Bachmann dieses Nichtverstehenkönnen zu ihrem persönlichen Dogma erhob, es zum Thema ihrer schriftstellerischen Arbeit machte, daß sie sich bewußt für den darin enthaltenen schicksalhaften Absolutheitsanspruch entschied, ist aber, wie ich finde, ein Fragezeichen an ihre Wahrhaftigkeit: eine aus unzulässiger Verallgemeinerung schmerzhafter Erfahrungen entstandene Ideologie. Die resultierende Pose des Schmerzes und der Anklage ist für die Schriftstellerin sicher eine ideale Grundlage --- aber eben nur Pose, um des Effektes willen angenommen. Wer sich darauf versteift, in der Welt nur eine gegen die eigenen Lebensimpulse gerichtete Verschwörung zu sehen, wird schließlich, wie jeder Ideologe, nicht mehr aufnahmefähig für gegenteilige Wahrnehmungen. Die 'weichen' Planeten Jupiter, Neptun und Venus, machen, wenn sie wie hier ungünstig stehen, eben auch zum Übertreiben geneigt, zu unrealistischen Fehldeutungen der Wirklichkeit. Das 'fixe Kreuz' können wir ruhig auch in der wörtlichen Bedeutung interpretieren: Als ein stures Festhalten an der einmal gebildeten Sicht der Welt. Das gilt auch für Ingeborg Bachmanns Blick auf die Geschlechter. Es ist poetisch effektvoll, die Menschen durch ihr Mann- und Frausein bestimmt zu sehen. Eine solche Haltung trägt aber nichts zu einem wirklichen Verständnis von wirklichen Menschen bei, die frei sind und sicher nicht durch ihre Geschlechtsrolle determiniert. Das im Horoskop Ingeborg Bachmanns praktisch unbesetzte veränderliche Kreuz [31] bestärkt uns darin, einen Mangel an Beweglichkeit und Unbefangenheit zu diagnostizieren, an jenen Eigenschaften also, die zur Revision eines einmal gefaßten Urteils befähigen.

Auch Übertreibungen haben ihren Sinn. Sie geben Einsicht in Mißstände und manchmal auch die Kraft, die nötig ist, um Mißstände zu beseitigen. Wenn man den aus der Übertreibung geborenen Stimmungston der Hoffnungslosigkeit abzieht, hat das Werk von Ingeborg Bachmann diesen Sinn. Es zeigt uns, aufgrund welcher Mechanismen wir uns so häufig mißverstehen und wo wir daher an uns arbeiten müssen, um das Mißverstehen zu überwinden, damit Mensch zu Mensch sprechen kann.


Fußnoten

[1] Über Ingeborg Bachmann schrieb aus astrologischer Sicht Dr. Nelia Schmid-König in Astrolog 48 (1989), allerdings arbeitet sie nach der Huber-Schule. Ihre Deutungen sind manchmal etwas platt ("Der Neptun erfährt im 8. Haus, daß man nur dann geliebt wird, wenn man sich anpaßt") --- sind aber dort, wo sie klassische Aspekte und Konstellationen behandelt, dennoch aufschlußreich. In knapper, aber essentieller Form skizzierte Klaus Wessel die Konstellationen Ingeborg Bachmanns in einem unveröffentlichten Manuskript. Einen kurzen, rein biographischen Abriß von Ingeborg Bachmanns Leben gibt auch Rosemarie Börlin im Astroforum 1994, Studienhoroskop Nr. 99. Einen umfassenden und sorgfältig recherchierten Eindruck macht die Biographie von Peter Beicken: Ingeborg Bachmann, Becksche Reihe 605, aus deren 2. Auflage, München 1992 wir zitieren werden.

[2] Andreas Stoll [Hg.], Ingeborg Bachmanns 'Malina', suhrkamp materialien, Taschenbuch Nr. 2115, Frankfurt 1992, S.99

[3] Das Unglück und die Gottesliebe -- der Weg Simone Weils, Radiosendung 1955, zitiert bei Beicken, S. 138

[4] Geboren am 3.2.1909 um 5 Uhr in Paris.

[5] Beicken, S.138

[6] Beicken, S.138

[7] Eine Christuserfahrung, wie sie Simone Weil hatte, ist sozusagen die Wahrnehmung eines transzendenten Du, wofür Mond/Neptun in VII ein treffendes Symbol ist.

[8] Suhrkamp Verlag, Frankfurt/Main 1971

[9] Malina, S. 334.

[10] Malina, S. 21

[11] Materialien, S.99

[12] Bartsch S.4

[13] Kurt Bartsch: Ingeborg Bachmann, Metzler, Stuttgart 1988, S. 183

[14] Materialien, S.66

[15] Beicken S.17

[16] Malina, S.

[17] Materialien, S. 97

[18] Malina, S. 123

[19] Wenn unser im Text beschriebener Korrekturvorschlag korrekt ist, den DSC auf 7 1/2° Krebs zu plazieren, steht der Neptun in exakter Konjunktion mit Spitze VIII.

[20] Beicken, S. 20

[21] Beicken, S. 213

[22] Hans-Werner Henze erstattete jedoch Anzeige gegen Unbekannt wegen Mordversuchs.

[23] Eine andere Version führt ihren Tod dagegen auf Drogensucht, nicht Medikamentensucht zurück.

[24] Ingeborg Bachmann , Bilder aus ihrem Leben, Piper Verlag, München 1992, S.33

[25] Bartsch, S.21

[26] Materialien S.82

[27] Beicken S. 17

[28] Materialien, S.82 u. S.67

[29] Materialien S. 64

[30] Materialien, S.63

[31] Einzige Ausnahme ist der Uranus, der aber in 29°24' Fische im 'Vakuum' steht und dadurch und durch den Mars ins Kardinale (Widder-Waage) herübergezogen wird.



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